Hervorgehobener Beitrag

Selbsttests bei Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf

Folgenden Linke des vds, Landesverband Rheinland-Pfalz möchten wir mit euch teilen.

https://padlet.com/vdsRLP/Selbsttests

Die Informationen sind erprobt und stellen eine sehr gute Hilfe dar. Vielen Dank an den Landesverband Rheinland-Pfalz und viel Erfolg bei der Anwendung!

Martin Degner

Hervorgehobener Beitrag

Pakt für Inklusion 2021

Inklusive Bildung und Digitalisierung zusammen denken!


Inklusive Bildung und Digitalisierung sind große gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die
kraftvoll und engagiert umgesetzt werden müssen.


Der Pakt für Inklusion 2021 fordert daher: Inklusion und Digitalisierung zusammen denken und verwirklichen.


Hierfür legt ein breites Bündnis aus Verbänden der Pädagogik bei Behinderung und
Benachteiligung sowie organisierten Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderung und deren Familien ein Memorandum vor.


Die Forderung lautet:
Bildungsteilhabe ist ein Menschenrecht. Alle jungen Menschen müssen Zugang zu
hochwertiger inklusiver Bildung und digitalen Lernangeboten erhalten. Inklusiver Bildung wird aktuell sowohl gesellschaftlich als auch politisch viel zu wenig
Bedeutung beigemessen. Visionen, Projekte und konkrete Maßnahmen zur Digitalisierung von Bildungsprozessen werden unzureichend an das Gütekriterium der Barrierefreiheit gebunden; damit sind auch die Vorgaben zum Universal Design nicht umsetzbar. Exemplarisch für das systematische Ausblenden der Themenbereiche Inklusion und barrierefreie Digitalisierung ist der Beschluss der KMK vom 15.10.2020: Politische Vorhaben zur Ländervereinbarung über die gemeinsame Grundstruktur des Schulwesens und die gesamtstaatliche Verantwortung der Länder in zentralen bildungspolitischen Fragen. Hier finden sich weder konkrete Aussagen zur inklusiven Bildung (Artikel 12 der Ländervereinbarung) noch ein einziges Mal der Gedanke der Barrierefreiheit. Diskriminierungsfreiheit sieht aus unserer Sicht anders aus.


Die Mitglieder des Pakts für Inklusion 2021 appellieren daher an alle Entscheidungstragenden in Bund, Ländern und Kommunen, die personellen, sächlichen, organisatorischen sowie barrierefreien Voraussetzungen für gute inklusive Bildung und Digitalisierung/Digitalität bedingungslos zu gewährleisten. Hierfür müssen auf allen Ebenen entsprechende finanzielle und inhaltliche Anstrengungen unternommen werden.
Bei allen Bemühungen um Fortschritte in der Digitalisierung darf das grundsätzliche
Eintreten für inklusive Bildung nicht vernachlässigt werden.


Für die weitere Befassung mit der Thematik lesen Sie bitte das vollständige Memorandum.


Wenn Sie als Person oder als Verband diesen Pakt für Inklusion 2021 unterstützen
wollen, wenden Sie sich bitte an die Bundesgeschäftsstelle des Verbands Sonderpädagogik e.V. unter post@verband-sonderpaedagogik.de.

Erstunterzeichnende des Pakts für Inklusion 2021 sind


Dr. Angela Ehlers Verband Sonderpädagogik e. V.


Ulrike Bauer-Murr
Patrick Temmesfeld Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.


Gerhard Zupp Deutsche Gesellschaft für
Sprachheilpädagogik e. V.


Mechthild Ziegler LERNEN FÖRDERN Bundesverband e. V.


Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Maria Kaminski
Silke Czerwenka Autismus Deutschland e. V.

Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V.


Helga Kiel Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.

Kerrin Stumpf Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein e. V.


Susanne Keppner Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen

Klaus Hahn Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V.

Würzburg, 04. März 202

Hervorgehobener Beitrag

COVID-19 / Situation der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf

Der vds LV Thüringen e.V. hat sich mit folgendem Schreiben an das Bildungsministerium gewandt.

Dieses Schreiben wurde folgendermaßen beantwortet.

Wir danken dem Ministerium für die Antwort!

Im Moment ist ein detaillierter Brief des vds LV Thüringen e. V. mit Vorschlägen für die einzelnen Förderschwerpunkte in Vorbereitung.

Hervorgehobener Beitrag

Förderpreis des vds LV Thüringen e. V.

Der vds LV Thüringen e. V. vergibt ab 2020 im zweijährigen Rhythmus einen Förderpreis. Der Preis ist mit 501€ dotiert.

Der Förderpreis hat zum Ziel, Projekte, die die Teilhabe von Schüler*innen mit Förderbedarf voranbringen, auszuzeichnen und durch das Preisgeld zu fördern.

Projekte können alle im Zusammenhang mit Unterricht und schulischer Bildung stehenden Aktivitäten sein.

Weitere Informationen finden sie in der Ausschreibung. Zur Bewerbung nutzen Sie bitte das Bewerbungsfomular.

Der Einsendeschluss wird aufgrund der Schulschließungen auf den 30.06.2021 verschoben.

Fachtag „Vielfalt der Unterstützten Kommunikation“ am 28. September 2019 in Erfurt

Der Verband Sonderpädagogik (vds), Landesverband Thüringen e. V. veranstaltet gemeinsam mit der Regionalgruppe der Gesellschaft für UK am 28. September 2019 einen Fachtag zur Unterstützten Kommunikation (UK).

Programm

Anmeldeformular

Frau Irene Leber, die als Lehrerin zu einer der Mitbegründerinnen der UK in Deutschland zählt, wird zu folgenden Themen referieren:

1.       Vielfalt der Unterstützten Kommunikation

2.       Wie lernt man eigentlich UK?

Wir freuen uns auf zwei sehr praxisnahe und anschauliche Vorträge!

Nach der Mittagspause werden acht Workshops verschiedene Teilgebiete der UK beleuchten. Dieser Fachtag wird somit sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrene UK-Nutzerinnen und -Nutzer eine Bereicherung sein.

Sie haben die Möglichkeit, eine Ausstellung von Hilfsmittelfirmen im Foyer zu besuchen und/oder sich die Schule anzuschauen. Für das leibliche Wohl sorgt die Schülerfirma mit einem Mittagessen und selbstgebackenem Kuchen am Nachmittag. Der Tagungspreis beträgt 30 € für Nicht-Mitglieder und 20 € für vds-Mitglieder (inklusive Verpflegung). Studentinnen und Studenten zahlen jeweils die Hälfte (15 €/10 €).

Es grüßen Sie herzlich in Vorfreude auf einen spannenden Fachtag in Erfurt

Gisela Langer (vds Landesvorsitzende)                               

Katharina Schmid (UK Regionalgruppe)

Dr. Martin Degner (Stellvertretender Landesvorsitzender des vds, Schulleiter der Christophorus-Schule)

Arbeitstagung Förderschwerpunkt Hören in Potsdam vom 28. – 30.03.2019

Die LandesrefentInnen des vds im FÖS Hören trafen sich Ende März 2019 zu ihrer jährlichen Arbeitstagung in der „Wilhelm-von-Thürk-Schule“, Schule mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten Hören und Sprache in Potsdam. Das  umfangreiche  Arbeitsprogramm umfasste  folgende Themen:

  • Bundesweite Vergleichbarkeit bei der Umsetzung des Nachteilsausgleiches bei Hörschädigung- Antrag für die Hauptversammlung
  • Mangel an Fachkräften im Förderschwerpunkt Hören und ein Konzept zur bundeslandübergreifenden Qualifizierung von Aus- , Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte und ErzieherInnen/ sonderpädagogische Fachkräfte

Eine diesbezügliche schriftliche Anfrage an die KMK über  die Bundesdirektorenkonferenz, BDH, Vertreter der Lehrstühle für Hörgeschädigtenpädagogik und des vds blieb bisher ohne Antwort.

  • Deutsche Gebärdensprache als Unterrichtsfach im Rahmen des Wahlpflichtbereichs der Sekundarstufe I. Auf der Grundlage bereits bestehender Rahmenpläne soll eine Arbeitsgruppe im Auftrag der KMK einen Empfehlungsentwurf erarbeiten
  • Plakatentwurf mit den Positionen und Arbeitsschwerpunktes des Referates Hören laut Arbeitsauftrag des Bundes für die Öffentlichkeitsarbeit des vds
  • Materialsammlung mit digitalem Zugang zur Sensibilisierung für die Situation von Kindern mit dem Förderschwerpunkt Hören im Gemeinsamen Unterricht und zum Verständnis der Problematik Hören-Kommunikation Lernen- als didaktische Grundlage für die tägliche Arbeit im Unterricht.

Einen besonderen Höhepunkt stellte der Besuch der Gruppe im Oberlinhaus in Potsdam dar. Beeindruckend war, welchen Weg die Taubblindenarbeit von ihren Anfängen bis zur heutigen Form der Unterstützung inklusive pädagogischer Audiometrie bei taubblinden Menschen gegangen ist.

Zur Hauptversammlung im November steht die Wahl der Bundesreferentin und des Stellvertreters an, dafür wurden Vorschläge abgegeben. Vom 26.-28. März 2020 wird in Erfurt die nächste Tagung der LandesreferentInnen am hiesigen Überregionalen Förderzentrum Hören stattfinden.

Angela Kühmel

Treffen der Landesreferenten Förderschwerpunkt Lernen (28.-30.03.2019) in Herborn und Haiger

Zum diesjährigen Referententreffen der Landesreferenten für den Förderschwerpunkt Lernen hat Frau Sylvia Fladerer nach Herborn (Hessen) eingeladen. Der erste Arbeitstag diente einem Rückblick auf den Bundesfachkongress Lernen (14.-15.09.2019 in Würzburg). Die TeilnehmerInnen äußerten sich kritisch über die Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstandes des vds bezüglich der organisatorischen Planung, inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung des Kongresses sowie die im Nachhinein erfolgte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.  

Am zweiten Arbeitstag fand eine Arbeitsberatung mit Hospitation an der Schule am Budenberg in Haiger (Beratungs- und Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen und Körperlich und motorische Entwicklung) statt. Im Mittelpunkt stand u.a. die Schülerfirma, die seit 2007 als ein Projekt der Berufsorientierungsstufe zur praxisnahen berufsbezogenen Vorbereitung auf die Berufswahl im Schulkonzept fest verankert ist. Dieses Schulprojekt ist insofern einzigartig, da zur Umsetzung ein Verein gegründet wurde, der sich aus den Mitteln der Einnahmen der produzierten Waren bzw. Dienstleistungstätigkeiten und Spendengeldern finanziert. Zielgruppe sind „schulmüde“ Schulabgänger der Schulbesuchsjahre 9 und 10, bei denen die Erreichung des Hauptschulabschlusses gefährdet ist. Die SchülerInnen lernen in der Schülerfirma einen realen Berufsalltag mit realen Kunden kennen und entwickeln bzw. festigen wichtige Schlüsselqualifikationen, die für die berufliche Eingliederung not-wendig sind.

Der Samstagvormittag diente dem Austausch der Landesreferenten zu länder-spezifischen Entwicklungen und Unterschieden. Neben dem Blick auf Förder-diagnostik und –planung wurden Herausforderungen in der Umsetzung der inklusiven Beschulung thematisiert. Themen waren dabei u.a. de Qualitätsdiskussion zum Gemeinsamen Unterricht, der Ressourcenvorbehalt, das Elternwahlrecht sowie die praktische Umsetzung der Leistungsbewertung. Das nächste Referententreffen ist für 14.-16.05.2020 in Erfurt geplant

Dr. Heike Rosenberger

Arbeitsberatung Landesreferenten Förderschwerpunkt LERNEN in Herborn