Archiv der Kategorie: Landesreferat Lernen

Rückblick auf das vds-Landesreferententreffen Förderschwerpunkt Lernen 2016

Vom 02.06. bis 04.06.2016 fand das jährliche Treffen der Landesre-
ferenten/innen für den Förderschwerpunkt Lernen im LIS (Landesinstitut für Schule) in Bremen statt.

Ein zentrales Anliegen der Arbeitstagung unter der Leitung von Bundesreferent Prof. Dr. Stephan Ellinger, Universität Würzburg, war der vergleichende Blick in die Ent-wicklungen der einzelnen Bundesländer hinsichtlich der Diagnostik, Förderung und Beschulungsmöglichkeiten/-ressourcen von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen. Frau Christiane Einhellinger stellte hierzu erste For-schungsergebnisse ihres Dissertationsprojektes zur (De)Kategorisierung vor.

Am zweiten Arbeitstag fanden Hospitationen an der „Grundschule am Buntentorsteinweg“, Träger des Schulpreises 2015, und der „Roland zu Bremen Oberschule“ statt. Hier bekamen die Landesreferenten/innen Einblicke in die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichtes in verschiedenen Klassenstufen. Im Anschluss wurden die Eindrücke und Beobachtungen unter der Leitung von Achim Kaschub, Zentrum für unterstützende Pädagogik und Landesreferent Förder-schwerpunkt Lernen des vds-Landesverbandes Bremen, ausgetauscht und kritisch diskutiert.

Der letzte Tag diente dazu, die Standards der sonderpädagogischen Förderung für Förderschwerpunkt Lernen zu aktualisieren und ggf. zu erweitern.
Rückblick auf das vds-Landesreferententreffen Förderschwerpunkt Lernen 2016

Dr. Heike Rosenberger
Landesreferentin

Rückblick auf das vds-Landesreferententreffen Förderschwerpunkt Lernen 2015

Vom 24.- 26.09.2015 trafen sich die Landesreferenten im Förderschwerpunkt Lernen im Studienseminar Hannover zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen.

Schwerpunkt-setzungen waren neben der Darstellung des Forschungsprojektes von Christine Einhellinger, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Würzburg, insbesondere der fachliche Austausch über den Stand der Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern.

Fragen wie: Wer ist eigentlich der Personenkreis im Förderschwerpunkt Lernen, Wie unterscheidet sich die Herangehensweise an die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Lernen?, Welche länderspezifischen Besonderheiten lassen sich bei der Festlegung bzw. Wahl des Förderortes erkennen und woran liegen diese z.T. sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen? wurden von den elf Teilnehmern unter der Moderation von Prof. Dr. Stephan Ellinger an den ersten beiden Arbeitstagen sehr rege diskutiert.

Mit Blick auf die Frage nach der Professionalität im Förderschwerpunkt Lernen stellte Frau Einhellinger anschließend einen kurzen Abriss der Geschichte der Sonderpädagogik bis zu den gegenwärtigen Tendenzen und Herausforderungen an das (Sonder)Schulsystem dar. Auf Grund des intensiven Austausches zwischen den Vertretern der einzelnen Bundesländern kam am letzten Arbeitstag leider der Input von Prof. Dr. Ellinger zu den Ergebnissen einer Umfrage unter Lehramtskandidatinnen und –kandidaten: Wie sind besonders gute Lehrerinnen und Lehrer? zu kurz.

Fotos L-Referat